Physiotherapie und milon Gesundheitstraining

Thomas Buhl

Ursachen/Behandlung Studien

Die Ursachen von Arthrose sind eigentlich schnell aufgezählt. Das Alter, Übergewicht und zu wenig oder eben einseitige Bewegung dazu beitragen, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Heutzutage ist die Forschung jedoch wesentlich weiter und es gibt mittlerweile ganz andere Sichtpunkte. Liebscher und Bracht z.B. erzählt von Chirurgen die dokumentieren, wie schwer es manchmal ist, arthrotische Gelenkkörper auseinander zu ziehen. So schwer, dass es manchmal notwenig ist, die myofaszialen Strukturen in Längsrichtung aufzuschneiden. Durch diesen ständig vorhandenen Dauerdruck im Gelenk kommt es zur Minderversorgung des Knorpels.

Somit ist klar, dass der ständige Druck im Kniegelenk eine äußerst wichtige Rolle in der Ernährung des Gelenkes spielt. Da Knorpel nicht durchblutet ist, ernährt er sich über die Gelenkflüssigkeit durch Diffusion: d.h. Druck presst Flüssigkeit aus der Knorpelschicht heraus und Entlastung lässt frische Flüssigkeit nachfließen. So saugt sich der Knorpel im Idealfall mit reichlich Nährstoffen voll.

Wie aber bitte soll bei vorherrschenden Dauerdruck im Gelenk der Knorpel versorgt werden? Wie kommen Nährstoffe dort hin, wo sie dringend benötigt werden? Fakt ist der Knorpel kann nicht mehr versorgt werden und verschleißt immer mehr. Der Arthrose sind alle Türen geöffnet, ständige Entzündungen feuern und feuern. Der Schmerz wird zum täglichen Begleiter!


Neue Wege bei Arthrose

Oberstes Gebot bei der heutigen Arthrosetherapie ist, dem Knorpel die Chance zu geben, Nährstoffe wieder aufnehmen zu können. Da Knorpel kein totes Material ist, ist er auch in der Lage, sich wieder zu regenerieren. Studien in mehreren Untersuchungen konnten dies ganz klar untermauern. So weit sogar, dass in MRT oder CT Kontrolluntersuchungen, verschlissener Knorpel wieder sichtbar und Knorpekdefekte auch bei Grad 4 wieder fast komplett verschlossen wurden. Zwar nicht in einem Zustand wie im Alter von 20, jedoch aber so weit, dass ein Großteil der Patienten von deutlicher Schmerzreduzierung bis hin zur kompletten Schmerzfreiheit berichten konnten.

Nun stellt sich aber die Frage, wie bekommen wir das Gelenk so entlastet, dass der Knorpel wieder Nährstoffe aufnehmen und verarbeiten kann? Dafür gibt es zur heutigen Zeit schon relativ gute Möglichkeiten.


"Traktion" das Zauberwort

Zum ersten ist es das geniale Traktionsgerät der Firma GEX, welche mit Dauertraktion das Gelenk sanft "auseinander" zieht und somit die Möglichkeit gibt, dass Nährstoffe wieder dort hin gelangen, wo sie eben dringend benötigt werden. Am Knorpel.

Ein weiterer Vorteil dieser Dauertraktion ist, dass durch den Zug und die Langzeitdehnung, die myofasziale Spannung auf das Gelenk herabgesetzt wird. Das heißt, dass der übliche Alltagsdruck im Gelenk weniger wird. Somit ist wieder gewährleistet, dass Nährstoffe vermehrt den Knorpel versorgen können und die natürlichen Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden.

https://www.fachzeitungen.de/fachbeitraege/gex-die-sanfte-therapie-102455/

https://www.youtube.com/watch?v=v5ezYP7NHgE&t=4s (ab Minute 33:40)

https://www.youtube.com/watch?v=IGVE0eM6fRo&t=1s

Zeitungsartikel Studie Utrecht
Artikel-Kniedistraktion.pdf (562.98KB)
Zeitungsartikel Studie Utrecht
Artikel-Kniedistraktion.pdf (562.98KB)

 





Konservativer, physikalischer Therapieansatz

Patienten mit starken Arthroseschmerzen berichten von bemerkenswerten Schmerzlinderungen bis hin zur vollkommenen Schmerzfreiheit. Die überwiegende Anzahl dieser Patienten hat vor dem Einsatz der Therapie eine Vielzahl anderer Anwendungen versucht, die jedoch anscheinend keine oder eine nur kurzfristige Schmerzlinderung bewirkten.

In der Pilotstudie zur Therapie, die von Herrn Prof. Dr. med. P. Billigmann verantwortlich geleitet wurde, konnten bei Patienten nach einer Therapiedauer von nur 3 Monaten bereits Zwischenergebnisse diagnostiziert werden, die das Nachwachsen von Knorpelmasse und die Heilung defekter Knorpelschichten in erheblichem Umfang nachweisen. Als Nachweis diente hierzu das Verfahren der Kernspintomographie-Knorpelsequenz als bildgebendes Verfahren. Die Auswertungen wurden von einem erfahrenen Ärzte-Team eines renommierten radiologischen Institutes vorgenommen.


Welt am Sonntag berichtet über die Arthrose-Therapie
Die Zeitung "Welt am Sonntag" berichtet bereits im Jahre 2002 über die Arthrose-Therapie GEX. Unter der Leitung von Prof. Billigmann aus Koblenz wurden bekannte Sportler mithilfe der Arthrose-Therapie GEX behandelt. Per MRT konnte festgestellt werden, dass sich Rillen und Risse am Knorpelgewebe regenerierten.

https://www.welt.de/print-wams/article601335/Streckgeraet-hilft-bei-Arthrose.html